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einfache Sprache
27. März. 2017 | Wolfgang Walter Wulle

Die Formen des Zuhörens

Wie hören Sie? So endete der letzte Newsletter von mir. Erfahren Sie nun mehr darüber.

Gibt es unterschiedliche Möglichkeiten des Zuhörens? - JA, die gibt es.


In unserer westlichen Welt sind wir es uns gewohnt beim Zuhören zu bewerten. Hat mein Gegenüber Recht oder habe ich Recht. Das passiert uns ins besonders wenn wir etwas hören was uns nicht so gefällt. Wie reagiere ich nun auf das was ich gehört habe? Wenn wir uns diese Frage stellen, bevor wir reagieren, können wir das weiterführende Gespräch massgeblich beeinflussen. Denn hier entscheidet sich, ob das Gespräch in einen Kampf ums Recht haben führt oder ob wir einander mit dem was wir uns sagen wollen verstehen.


In der wertschätzenden Kommunikation (angelehnt an das Modell „Gewaltfreie Kommunikation von Dr. M. B. Rosenberg“) unterscheidet man beim Zuhören zwischen Schuld-Ohren und Empathie-Ohren.


Bei beiden Ohren differenziert man, in die Wirkung nach Aussen und die Wirkung nach Innen.


Mit dem Schuld-Ohr nach Aussen fühlen wir uns angegriffen. Da hören wir: „Mit DIR stimmt was nicht.“ Die Reaktion im Gehirn führt zu Ärger, Wut und Aggression. Und so verhalten wir uns dann auch. Wir befinden uns im Modus Kampf.


Mit dem Schuld-Ohr nach Innen fühlen wir uns auch angegriffen, jedoch mit der Wirkung nach Innen. Da hören wir: „Mit MIR stimmt was nicht.“ Die Reaktion im Gehirn führt zu Schuld, Scham und Selbstzweifel. Und so verhalten wir uns dann auch. Wir befinden uns im Modus Flucht.


 

Beide Formen der Schuld-Ohren sind für eine wertschätzende Kommunikation äusserst destruktiv und können als Attribute einer trennenden Sprache zugeschrieben werden.


Mit dem Empathie-Ohr nach Aussen sind wir mit unserer Wahrnehmung bei unserem Gesprächspartner. Wir hören ihm zu und denken: „Was fühlst DU? Was brauchst DU?“ Wir sind in Empathie mit unserem Gegenüber. Wir wollen ihn verstehen und seine erfüllten oder unerfüllten Bedürfnisse wahrnehmen.


Mit dem Empathie-Ohr nach Innen sind wir mit der Wahrnehmung bei uns selbst. „Was fühle ICH? Was brauche ICH?“ Wir sind in Empathie mit uns. Wir hören unserem Gegenüber zu und wollen unsere erfüllten oder unerfüllten Bedürfnisse wahrnehmen. 


 

Die Kombination dieser beiden Empathie-Ohren ist für eine wertschätzende Kommunikation wichtig, denn dafür braucht es die Balance zwischen den Bedürfnissen von unserem Gegenüber und unseren eigenen Bedürfnissen.

 

Für eine verbindende Form der Beziehungskultur.

 

Es liegt an uns, welche Form des Zuhörens wir wählen. Wir werden immer mit dem daraus folgenden Ergebnis rechnen dürfen.


Wenn Sie an Möglichkeiten der praktischen Umsetzung interessiert sind, dann freue ich mich auf einen weiterführenden Dialog mit Ihnen.

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Unser Unternehmer-Circle UHP 21 ( unternehmerisch handelnde Persönlichkeiten) war begeistert vom Impulsdialog von Wolfgang W. Wulle.
„Gehirnforschung trifft auf Arbeitswelt 4.0. Was ist zu tun?“ - Ein super-spannendes Thema im Dialog mit den Teilnehmern. Ein Thema, zu dem sich heute niemand mehr abgrenzen und verschliessen kann.
Ganz herzlichen Dank Herr Wulle für Ihr inspirierendes und bewegendes Impuls-Referat.


Urs Clement, VR-Präsident bei der Brem+Schwarz Elektroinstallationen AG

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