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Vorbild
24. Mai. 2017 | Wolfgang Walter Wulle

Weshalb Vorbilder für unser Gehirn so wichtig sind

Wir können nicht Nicht-Vorbild sein. Wir sind immer Vorbild. Ob ein Gutes oder ein Schlechtes. Deshalb ist es so wichtig, dass Vorbilder ihre Rolle ernst nehmen.


Können Vorbilder unsere Gehirnentwicklung beeinflussen? Wie spüren wir die Wirkung?

Das Gehirn selbst kann nicht fühlen. Es bedarf peripherer Messfühler, so genannter „somatischer Marker“, die über Emotionen wie Freude, Trauer oder Wut Feedback geben. Körperwahrnehmungen vermitteln uns ein Gefühl für richtige oder falsche Entscheidungen. Noch bevor der Verstand die Situation analysiert hat, stellt sich in Bruchteilen von Sekunden unser Bauchgefühl ein. Uns schwillt der Kamm, wenn wir wütend sind. Wir gehen mit breiter Brust in einen Wettkampf, und uns rutscht das Herz in die Hose vor Aufregung – solche oder ähnliche Metaphern drücken anschaulich unsere Empfindungen aus. Der somatische, d.h. körperlich spürbare Entscheidungsprozess ist evolutionär gesehen der älteste. Notwendigerweise läuft er unvermittelt und automatisch ab.
In Urzeiten mussten unsere Vorfahren in Sekundenbruchteilen entscheiden, ob sie einem Feind oder Freund gegenüberstanden. Die Zeit zum Reflektieren und Abwägen war nicht gegeben. Wer zögerte und noch erst nachdenken wollte, lief im wahrsten Sinne des Wortes Gefahr, gefressen zu werden. „Fight or flight“, war die beste Überlebensstrategie. Noch heute springt im zivilisierten Menschen dieses System unterbewusst bei extremem Stress ein. Wenn die Stresshormone Adrenalin und Cortisol unser Gehirn z.B. bei Todesangst überfluten, gilt das urzeitliche Überlebensprinzip.
Auch in weniger bedrohlichen Situationen werden Erfahrungen, die im Großhirnbereich abgespeichert sind, durch körperliche Empfindungen bzw. „Marker“ aktiviert. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn wir in Alltagssituationen in diese Stammhirnreaktionen verfallen. Und wie wir dann in der Folge damit umgehen, ist für unsere Wirkung als Vorbild entscheidend.


Kleine Zellen – große Gefühle: Die Spiegelneuronen.

Ob wir einen Menschen sympathisch finden oder uns gar in ihn verlieben - das entscheidet sich in Bruchteilen von Sekunden. Es sind unbewusste Erfahrungen, die schneller als der Verstand Empfindungen auslösen.
Oft reicht bereits ein Gedanke, ein kurzer Moment einer beliebigen Sinneswahrnehmung, und wir erkennen die Lösung für ein jahrelanges Problem. Der äußere Reiz ist dabei nur der Auslöser für ein inneres Bild. Wir empfinden solche genialen Momente als Gedankenblitz, als Bauchgefühl oder inneres Wissen. Woher sie kommen, wissen wir nicht. Wenn wir dann gefragt werden, weshalb wir unsere Entscheidung so und nicht anders getroffen haben, sagen wir, dass es Intuition war.
Prof. Joachim Bauer erklärt dieses Phänomen wie folgt: „Intuition ist eine biologische Resonanz, die in uns entsteht, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken und ohne dass wir das kontrollieren können. Wir haben Spiegelnervenzellen, die in uns eine Resonanz auslösen.
Durch diese Form der Resonanz wirken wir mit unseren Handlungen immer auf unser Umfeld. Mit allem was wir tun und wie wir es tun. Wenn wir uns dessen bewusst sind, dann werden wir unsere Führungsrolle als Vorbild ernst nehmen.
Text von Wolfgang Walter Wulle ergänzt mit Auszügen aus einer Veröffentlichung der AFNB- Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement.

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